Der Ukrainekrieg und der Kampf für Sozialismus – Freiheit für Bogdan Syrotjuk!
In diesen Wochen beginnt an den Universitäten das Wintersemester. Die IYSSE begrüßen die Erstsemester mit folgendem Flugblatt.

Die International Youth and Students for Social Equality (IYSSE) sind die Jugend- und Studierendenbewegung der Sozialistischen Gleichheitsparteien und vereinen weltweit Studierende und Jugendliche im Kampf für Sozialismus.
Krieg, Völkermord, Armut, soziale Ungleichheit, Pandemie, die Gefahr von Faschismus, autoritäre Regime und die Zerstörung der Umwelt – alle großen Probleme, mit denen die Menschheit konfrontiert ist, haben ihre Wurzel im kapitalistischen System. Sie können nur gelöst werden, wenn die Arbeiterklasse die Macht übernimmt und eine sozialistische Gesellschaft aufbaut, die auf echter sozialer Gleichheit basiert. Schließt euch unserem Kampf an und macht mit bei der IYSSE!
Als Jugend- und Studentenorganisation der Sozialistischen Gleichheitspartei (SGP) und des Internationalen Komitees der Vierten Internationale (IKVI) stützen wir uns auf das gesamte politische Erbe der marxistischen Bewegung. Unsere Tradition reicht von den Anfängen des Marxismus in den 1840er Jahren über die Russische Revolution von 1917 bis hin zum unerbittlichen Kampf Leo Trotzkis gegen die bürokratische Degeneration der Sowjetunion unter Stalin. Die IYSSE haben Sektionen auf der ganzen Welt. Lest mehr in unserer Grundsatzerklärung!
Frankfurt a.M.
Samstag, 10. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Saalbau Gallus, Raum Hellerhof
Frankenallee 111
60326 Frankfurt a.M.
Berlin
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 18:30 Uhr
Humboldt-Universität, Hörsaal 1071
EG im Hauptgebäude
Unter den Linden 6
10117 Berlin
15 Jahre Gefängnis wegen »Hochverrats unter Kriegsrecht«: Dieses Urteil hat ein ukrainisches Gericht am 10. August gegen den jungen Sozialisten und Kriegsgegner Bogdan Syrotjuk verhängt.
In diesen Wochen beginnt an den Universitäten das Wintersemester. Die IYSSE begrüßen die Erstsemester mit folgendem Flugblatt.
In der vergangenen Woche haben sich die Proteste an Gymnasien in ganz Frankreich gegen Sparmaßnahmen, Krieg und Polizeirepression zu einer direkten Konfrontation mit dem Staat entwickelt.
Die Streiks zeigen die anhaltende Opposition unter Jugendlichen gegen die Wehrpflicht. Doch die Bewegung kann nur einen Schritt voran gehen, wenn sie sich auf die internationale Arbeiterklasse und eine revolutionäre Perspektive gegen Krieg stützt.
Heute streiken zum vierten Mal in über hundert deutschen Städten Schülerinnen und Schüler gegen die Wehrpflicht. Um erfolgreich zu sein, muss sich die Bewegung auf die internationale Arbeiterklasse orientieren.
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Eine sozialistische Perspektive gegen Kürzungen, Wehrpflicht und Weltkrieg
An Hochschulen in Berlin und bundesweit findet derzeit ein regelrechter Kahlschlag statt. Bis 2027 soll jeder zehnte Berliner Studienplatz gestrichen werden und ganze Studiengänge wegfallen. Gleichzeitig wird die historisch größte Aufrüstung seit Hitler umgesetzt: Eine Billion Euro werden ins Militär gesteckt und die Infrastruktur „kriegstüchtig“ gemacht. Die Widereinführung der Wehrpflicht soll das Kanonenfutter für den deutschen Imperialismus bereitstellen und die Jugend in militärische Disziplin zwingen. 80 Jahre nach Kriegsende unterstützt die Bundesregierung den Völkermord in Gaza und heizt den NATO-Stellvertreterkrieg gegen Russland an.
Das sind zwei Seiten der gleichen Entwicklung: Wie im letzten Jahrhundert führt der Kapitalismus wieder zu Völkermord und Weltkrieg und finanziert das durch massive Sozialangriffe. Die einzige Möglichkeit, diesen Wahnsinn zu stoppen, ist eine internationale Bewegung der Arbeiter gegen den Kapitalismus. Diese Perspektive legt Christoph Vandreier, Vorsitzender der Sozialistischen Gleichheitspartei (SGP), in seinem Vortrag dar.
Der Kampf gegen die Wehrpflicht lässt sich nicht vom Kampf gegen die Kriege im Iran, der Ukraine und den Kriegsvorbereitungen gegen China trennen, die die Bundesregierung unterstützt. Die Wehrpflicht dient dazu, uns in solchen Kriegen zu verheizen.
Ein zentraler, bislang wenig beachteter Paragraph des Gesetzes sieht vor, dass Personen im wehrpflichtigen Alter – also zwischen 17 und 45 Jahren – für längere Auslandsaufenthalte eine Genehmigung der Bundeswehr einholen müssen.
Die Socialist Equality Party und die International Youth and Students for Social Equality warnen Arbeiter und junge Menschen in den gesamten Vereinigten Staaten: Die amerikanische herrschende Klasse legt den Grundstein für die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Die Oligarchie braucht Kanonenfutter für ihre illegalen Angriffskriege.
Am Abend des 18. Februar 2026 versammelten sich über 30 Schüler, Studierende und junge Arbeiter zu einer richtungsweisenden Online-Diskussion der IYSSE.
Mit der Unterstützung aller imperialistischen Mächte hat das Netanjahu-Regime einen völkermörderischen Krieg gegen das palästinensische Volk begonnen.
Überall auf der Welt haben Millionen von Arbeitern und Jugendlichen Proteste gegen den Krieg in Gaza organisiert. Die wichtigste Aufgabe besteht darin, diese Massenbewegung mit den sich entwickelnden Klassenkämpfen der internationalen Arbeiterklasse zu vereinen und den Kampf gegen den imperialistischen Krieg mit einem breiteren Kampf für die sozialistische Weltrevolution zu verbinden.
Diesen Vortrag hielt David North, Leiter der internationalen World Socialist Web Site-Redaktion, am 14. Dezember 2023 an der Humboldt-Universität in Berlin.
Am Mittwoch besetzten dutzende Studierende das sozialwissenschaftliche Institut der Humboldt-Universität, um gegen den Völkermord in Gaza und die Komplizenschaft der Universitätsleitung zu protestieren.
Im Rahmen ihres Wahlkampfs für das Studierendenparlament an der Humboldt-Universität Berlin organisieren die IYSSE am Dienstag, den 11. Juni um 19 Uhr eine Veranstaltung.
Diesen Vortrag hielt David North, Leiter der internationalen Redaktion der World Socialist Web Site, am 12. März 2024 an der University of Michigan in Ann Arbor.
Die Rückkehr des Militarismus und der Rechtsruck der herrschenden Eliten wird an den Universitäten ideologisch vorbereitet. Ein Zentrum rechter Ideologie ist die Humboldt-Universität Berlin. Der Geschichtsprofessor Jörg Baberowski ist ein international berüchtigter Nazi-Apologet und ideologischer Vordenker der extremen Rechten. Seine Schriften sind geprägt von der Verharmlosung der NS-Verbrechen.
Die IYSSE kämpfen seit Jahren am Campus und im Studierendenparlament der HU entschieden gegen diese üble Geschichtsfälschung und die Verbreitung von militaristischen und rechtsradikalen Standpunkten. Du studierst auch an der HU? Dann schließ Dich unserer Hochschulgruppe an!
Ein Blick auf die Bilanz von Steffen Krach als Berliner Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung von 2016 bis 2021 zeigt ein gänzlich anderes Bild als das des hemdsärmeligen Kämpfers gegen Rechts. Krach trat damals nicht nur nicht gegen die Nazis auf, sondern machte sich zum willigen Erfüllungsgehilfen der Berliner Neofaschisten.
Am 11. Juli streamte der liberale Journalist Tilo Jung ein Interview mit dem rechtsradikalen Professor Jörg Baberowski. Wir dokumentieren die Antwort des SGP-Vorsitzenden.
Wir veröffentlichen hier die Selbstdarstellung der Hochschulgruppe der IYSSE für die Wahlen des Studierendenparlaments an der Berliner Humboldt-Universität.
Am Dienstag hielt der SGP-Vorsitzende an der Humboldt-Universität Berlin einen Vortrag unter dem Titel „Keine AfD Propaganda an der HU! – Wie Professor Baberowski in seinem neuen Buch die Faschisten hofiert“.
Am Samstag, den 10. Dezember 2022, veranstalten die International Youth and Students for Social Equality ein internationales Online-Treffen, um eine Bewegung gegen die Kriegspolitik aufzubauen.
Die International Youth and Students for Social Equality – die Jugend- und Studierendenbewegung der Sozialistischen Gleichheitsparteien, der nationalen Sektionen des Internationalen Komitees der Vierten Internationale – rufen zum Aufbau einer weltweiten Massenbewegung von Jugendlichen auf, um die skrupellose Eskalation hin zu einem dritten Weltkrieg zu stoppen.
Am 4. September eröffnete die Universitätspräsidentin Julia von Blumenthal die Foto-Ausstellung „Russian War Crimes“ im Foyer der Humboldt-Universität Berlin. Die Bilder stehen in der schlimmsten Tradition der Gräuelpropaganda und dienen dazu, den Krieg in der Ukraine weiter zu eskalieren.
Die Sabotage des Wahlkampfs der IYSSE richtet sich gegen alle, die Militarismus und Krieg ablehnen. Wir lassen uns davon nicht einschüchtern und werden unsere Anti-Kriegs-Kampagne in den nächsten Tagen verstärken.
Die World Socialist Web Site sprach vor kurzem mit mehreren ukrainischen Jugendlichen über die Situation im Land und die Stimmung innerhalb der arbeitenden Bevölkerung angesichts der von der Nato unterstützten „Gegenoffensive“.
Trotz einer Kampagne rechtsextremer ukrainischer Nationalisten, die hochrangige Unterstützung durch Regierungspolitiker genossen, konnte die IYSSE in Toronto die erste Antikriegsveranstaltung seit Beginn des Ukrainekriegs erfolgreich durchführen.
Wir begrüßen die wachsende Opposition gegen die Durchseuchungspolitik an den Schulen. Unter dem Hashtag #WirWerdenLaut haben etwa 100 Schülersprecher und Elternvertreter sowie Dutzende Wissenschaftler eine Petition veröffentlicht, die innerhalb weniger Tage 125.000 Unterschriften erhalten hat. Auch in Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich und in den USA wehren sich Schüler und Lehrer mit Protesten gegen den gefährlichen Präsenzunterricht.
Statt Appelle an die etablierten Parteien zu richten, die Tag für Tag deutlich machen, dass ihnen unsere Leben nichts wert sind, müssen wir uns unabhängig in Aktionskomitees für sichere Bildung organisieren und den Kampf in die eigene Hand nehmen. Lest unser Statement und macht die internationalen Schulstreiks und Proteste zum Auftakt für eine umfassende Rebellion der gesamten Arbeiterklasse gegen die Durchseuchung.
Wenn nicht sofort entbehrliche Betriebe, Schulen und Kitas geschlossen werden, ist die Überlastung der Gesundheitssysteme und damit der frühzeitige Tod von Millionen Menschen unvermeidbar.
Angesichts massenhafter Infektionen an Schulen und deren Vertuschung durch die Regierungen beginnen Schüler in ganz Deutschland, den Schutz ihrer Gesundheit und ihrer Familien selbst in die Hand zu nehmen.
Die einzige Möglichkeit, die Durchseuchung zu stoppen, ist der internationale Kampf für „Zero Covid“. Das erfordert ein sozialistisches Programm, das die Leben und die Gesundheit der Bevölkerung vor die finanziellen Interessen der Unternehmen stellt.
Der Fall der 13-jährigen Yasmin aus Nordrhein-Westfalen zeigt die wachsende Opposition gegen die Pandemiepolitik.