Der ukrainische Sozialist Bogdan Syrotjuk wird seit 2024 unter unmenschlichen Bedingungen gefangen gehalten, weil er sich für die Einheit ukrainischer und russischer Arbeiter gegen den Krieg ausgesprochen hat. Seine trotzkistische Perspektive, die sich sowohl gegen die NATO und das Selenskyj-Regime als auch gegen den Kreml richtet, wird von der ukrainischen Regierung als „Hochverrat“ bezeichnet. Einziger „Beweis“ sind Artikel, die Bogdan für die World Socialist Web Site geschrieben hat. Obwohl sich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte des Falls angenommen hat und das unabhängige Gutachten eines renommierten Kriminologen die Anklage als haltlos entlarvt, wird die sogenannte Untersuchungshaft immer weiter verlängert.
Das brutale Vorgehen des Selenskyj-Regimes gegen Kriegsgegner offenbart den Charakter des Kriegs: Es geht nicht um Demokratie und Menschenrechte, sondern um Geopolitik und Wirtschaftsinteressen, insbesondere des deutschen Imperialismus.
Auf der Veranstaltung werden wir Bogdans Fall vorstellen, seine politischen Dimensionen diskutieren und aufzeigen, dass seine Befreiung für Kriegsgegner auf der ganzen Welt von größter Bedeutung ist. Denn überall auf der Welt reagiert die herrschende Elite auf die wachsende Opposition gegen Kürzungen und Krieg mit autoritären Methoden. Dagegen organisieren wir den Widerstand.
Donnerstag, 28. Mai, 18:30 Uhr
Humboldt-Universität Berlin
Raum 2091 (1. OG)
Unter den Linden 6
10117 Berlin